ADVENTSZEIT

Adventszeit: Wenn die Kerze zum Feuerteufel wird

 

Bern, 7. Dezember 2010 – Wenn es in Schweizer Wohnungen und Häusern brennt, sind regelmässig

Kerzen Ursache dafür. Mehr als tausendmal jährlich kommt es wegen Kerzen in der

Schweiz zu Bränden, besonders gehäuft über die Advents- und Weihnachtszeit. Jeder dieser

Brände ist einer zuviel, weil sie mit einfachen Vorsichtsmassnahmen zu vemeiden wären. Die

BfB Beratungsstelle für Brandverhütung weiss wie und gibt Ratschläge.

In der kalten Jahreszeit verbreitet das warme Licht von Kerzen Wohlbehagen. Solange kein Unglück

passiert: Weil vergessen geht, dass die Kerzen auf dem Adventskranz noch brennen oder eine Kerzenflamme

den Vorhängen zu nahe gekommen ist. Mehr als tausendmal kommt es deswegen in der

Schweiz zu Wohnungs- und Hausbränden mit einem Sachschaden von weit über 30 Mio. Franken.

„Durch Kerzen verursachte Brände weiten sich in einem Raum innert Sekunden aus und ziehen meist

die ganze Wohnung in Mitleidenschaft“, erklärt Kurt Steck, Brandschutzexperte der BfB.

Damit es gar nicht soweit kommt, lautet die wichtigste Regel der BfB, Kerzen nie unbeaufsichtigt

brennen zu lassen. Nur so kann noch eingegriffen und Schlimmeres verhütet werden, falls eine Kerzenflamme

einen Brand auslöst.

5 Tipps der BfB für den Umgang mit Kerzen

  • Lassen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen. Löschen Sie vor dem Verlassen des Raums alle Kerzen aus.

  • Stellen Sie Kerzen in angemessenem Abstand zu brennbaren Gegenständen (Vorhänge,Dekorationsmaterial, Tannenzweige, Tischtücher) auf.

  • Sorgen Sie dafür, dass Kerzen einen festen, aufrechten Halt haben.

  • Verwenden Sie nur Kerzenständer, die nicht brennbar und gross genug sind, um flüssiges Wachs aufzufangen.

  • Lassen Sie Kinder nicht in der Nähe von brennenden Kerzen spielen.

 

Wenn es trotz aller Vorsichtsmassnahmen zu einem Brand kommt, dann gilt: Alarmieren

(Feuerwehr 118), Retten, Löschen.

www.bfb-cipi.ch

www.bfu.ch

www.beobachter.ch