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Datum: 08.03.2012
Einsatzzeit: 10:17 Uhr
Einsatzart: Brand
Ereignis: Flüssigkeitsbrand in Gebäude
Eingesetzte Mittel:

Tanklöschfahrzeug

Autodrehleiter

Ersteinsatzfahrzeug 3 - Schmidrüti

Ersteinsatzfahrzeug 4 - Wildberg

Oel - Chemiewehrfahrzeug

Verkehrsgruppenfahrzeug

Rettungswagen KSW

Aufgebot: EG 2, EG 13, ADL, VrkGr
Eingesetzte Personen: 29
  Polizeirapport
  Pressebericht
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Interventionsphase

Am 8. März 2012 um 10:17 Uhr wurde die Feuerwehr Turbenthal-Wila-Wildberg via Konferenzgespräch aufgeboten. Die Meldung war, dass 500 Liter Öl in einer Ölwanne einer Fabrik brennen würden. Wir entschlossen uns die Einsatzgruppe 13 bestehend aus den Zügen 1 und 3 aufzubieten. Bereits auf der Anfahrt sah ich eine riesige, pechschwarze Rauchwolke aufsteigen. Vor Ort bot sich mir folgendes Bild: Aus sämtlichen Ritzen und Öffnungen des Gebäudes drang pechschwarzer Rauch. Das Gebäude war zwar freistehend, die beiden benachbarten Gebäude jedoch in geringem Abstand. Beim Rundgang um das Gebäude stellte ich fest, dass auf der Westseite die Bahnlinie angrenzt.

Ich fällte folgenden Beschluss

1. Halten des Gebäude

2. Kühlen der Ölwanne

3. Löschen der brennbaren Flüssigkeit mit Schaum

Um 10:23 Uhr war das TLF mit 3 AdF und einem Offizier vor Ort. Der erste Trupp bekam den Auftrag Halten des Gebäudes unter AS mit Schnellangriff ab TLF. Dem Offizier gab ich den Verantwortungsbereich im Haus. Um 10:25 Uhr traf die ADL mit weiteren 3 AdF ein. Diese erhielten den Auftrag eine Schaumleitung ab Teilstück zu bauen. Ein weiterer Offizier erhielt den Auftrag der Führungsunterstützung. Um 10:30 bot ich zusätzlich die Einsatzgruppe 2 auf. Um 10:32 meldete der Offizier Verantwortungsbereich im Haus, dass der Brand unter Kontrolle sei.

Die nun eintreffenden AdF erhielten folgende Aufträge:

  • Errichten eines wechselseitigen Einbahnverkehrs
  • Belüften des Gebäudes mit Tempestlüfter
  • Erstellen der Sicherheitszone
  • Erstellen einer kleinen Dekostelle mit Ölflies
  • Abdichten des Schachtes mit Rohrdichtzylinder

Um 10:50 erfuhr ich, dass auf der Westseite des Gebäudes eine Trafostation integriert sei, darauf bot ich die EKZ auf. Der Monteur der EKZ stellte keine Schäden an der Trafostation fest.

Sanierungsphase

Um 11:00 Uhr war die Interventionsphase abgeschlossen. Nun galt es das Löschwasser insbesondere das Schaumwassergemisch in den Schläuchen zu entsorgen und das Öl mittels Ölbinder einzudämmen. Um 11:12 bot ich einen Saugwagen auf um das Löschwasser aufzusaugen und fachgerecht zu entsorgen. Anschliessend entschloss ich mich die Hauptstrasse wieder komplett frei zu geben. Dazu schickte ich die ADL zurück ins Depot. Das TLF, sowie das OC wurden auf den Innenhof verschoben. Nach Nachlöscharbeiten in der Abzugsanlage und dem Aufsaugen des Löschwassers konnte ich um 12:15 Uhr das Gebäude wieder dem Besitzer übergeben. Nach dem Retablieren war der Einsatz um 13:00 Uhr beendet.

Während des Einsatzes wurden zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst KSW medizinisch versorgt. Es kam zu keiner Hospitalisation.

Der Einsatzleiter Oblt Christian Wullschleger

Letzte Aktualisierung: 13-05-2013
Notruf: Feuerwehr 118 | Polizei 117 | Rettungsdienst 144 | REGA 1414 | Toxikologisches Informationszentrum 145
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